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    <title>Zeitlos</title>
    <link>https://www.evetaries.de</link>
    <description>In "Zeitlos" findest du interessante Ereignisse und Begebenheiten von gestern, heute und morgen.</description>
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      <title>Zeitlos</title>
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    <item>
      <title>Städte und ihr Recht, eine Stadt zu sein</title>
      <link>https://www.evetaries.de/stadte-und-ihr-recht-eine-stadt-zu-sein</link>
      <description>Bereits im 1. Jahrtausend vor Christus gab es in Griechenland Städte. So ist die Stadt Argos etwa 7000 Jahre alt. Die Römer brachten die Siedlungsweise in die Gebiete nördlich der Alpen. Nach dem Verfall des Römischen Reiches übernahmen die neuen Herrscher des Gebietes Städte, wie zum Beispiel Köln, Trier, Paris, Lyon,</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Städte und ihr Recht, eine Stadt zu sein
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bereits im 1. Jahrtausend vor Christus gab es in Griechenland Städte. So ist die Stadt Argos etwa 7000 Jahre alt. Die Römer brachten die Siedlungsweise in die Gebiete nördlich der Alpen. Nach dem Verfall des Römischen Reiches übernahmen die neuen Herrscher des Gebietes Städte, wie zum Beispiel Köln, Trier, Paris, Lyon, London oder York. Erst ab dem 10. Jahrhundert entstanden hier Städte aus kleinen Siedlungen in der Nähe von Pfalzen und Klöstern, oder man plante sie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Was ist eine Stadt?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn sich viele Menschen auf einem kleinen Raum ansiedeln, entsteht eine Stadt. So könnte man es kurz beschreiben, aber da gibt es noch mehr Dinge, die eine Stadt zu einer Stadt machen. Dazu kommt noch das Recht, eine Stadt zu sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ab dem 10. Jahrhundert entstanden in Europa – nach den römischen – wieder Städte. Sie dienten mit einem Markt als Handelsorte. Dazu siedelten sich die verschiedensten Handwerke an solch einem Ort an. In einer Stadt lebten somit Bürger, Händler und Handwerker und es entstanden die unterschiedlichen Sichten, die sich auf alle Bereiche der Gemeinschaft (Kultur, Wirtschaft, Religion und Politik) auswirkten. Die Städte lagen zwar immer noch in dem Hoheitsgebiet der Landesherren, verwalteten sich durch einen Stadtherren aber selbst. Dieser Stadtherr wurde vom Landesherrn ernannt bzw. eingesetzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im 13. Jahrhundert schlossen sich Städte zusammen und bildeten sogenannte Städtebünde. Der bekannteste ist wohl die Hanse im Norden Deutschlands. Daneben gab es zum Beispiel noch den Oberlausitzer Sechsstädtebund (1346 – 1547) oder den Rheinischen Bund (ab 1254).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der im 17. und 18. Jahrhundert herrschende Absolutismus nahm den Städten die Freiheit der Selbstverwaltung. Mit der Erlassung der Preußischen Städteordnung 1808 erhielten die Städte sie wieder. Heute unterscheidet man die Städte nach der Einwohnerzahl zwischen Klein-, Mittel- und Großstädten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Struktur einer Stadt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Mitte befand (und befindet) sich der Markt mit einem Brunnen. Darum errichtete man die wichtigsten Gebäude, etwa die Kirche und das Rathaus. Die betuchten Bürger – wie zum Beispiel Ratsherren und erfolgreiche Händler – hatten ebenfalls ihre Häuser direkt am Markt. Manchmal findet man am Markt auch den Herrschersitz in Form eines Schlosses oder einer Burg und ein Zunft- oder Gildenhaus. Umgeben war solch eine Stadt mit einer Stadtmauer zum Schutz. Die Straßen verlaufen unregelmäßig vom Markt auf die Stadtbefestigung und damit auch auf die Stadttore zu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von der Stadtmitte bis zur Stadtmauer verringerte sich meist das Einkommen und Ansehen der Stadtbewohner. Die Stadtmauer bildete im Mittelalter nicht nur die Stadtgrenze, sie diente auch als Schutz. Dafür hatten die Mauern in regelmäßigen Abständen Wachtürme und Stadttore an den Zufahrtsstraßen. In den sogenannten Festungsstädten waren die Mauern als Verteidigungsanlagen errichtet und unter anderem mit Schießscharten ausgerüstet. Durch den begrenzten Platz innerhalb der Stadtmauern und die stetig wachsende Einwohnerzahl wurden die Häuser eng aneinander gebaut und es entstanden die kleinen Gassen. Zum Stadtbild gehörten auch ein Friedhof und ein Richtplatz, der außerhalb der Stadt lag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neben den gewachsenen Städten gibt es bereits seit der Antike geplante Städte. Sie weisen eine regelmäßige, meist quadratisch angelegte Struktur von Häuserblöcken und Straßen auf. Diese einzelnen oder auch mehreren Blöcke waren dabei für bestimmt Dinge oder Bevölkerungsschichten vorgesehen. So gab es „Bezirke“, in denen kulturelle oder verwaltungstechnische Einrichtungen angesiedelt waren. Bei den Bevölkerungsschichten galt – auch in einer geplanten Stadt – die Devise: Je weiter vom Zentrum entfernt, desto ärmer waren die Einwohner.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit der Industrialisierung – Mitte des 19. Jahrhunderts – veränderte sich das Bild der Städte. Nun gehörten Fabriken mit großen Schornsteinen und die Eisenbahn mit Bahnhöfen zum Alltag der Städte. Viele Menschen fanden in den Fabriken Arbeit und zogen deshalb dorthin. Das bedeutete aber auch mehr Wohnraum, der geschaffen werden musste. Deshalb ließ man Wohnblöcke mit geräumigen Wohnungen, die eine gute hygienische Ausstattung hatten und bezahlbar waren, bauen. So entstanden in vielen Städten weitere Stadtviertel und Vorstädte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit dem rasanten Wachstum der Städte verschwanden vielerorts Grünanlagen, Parks und öffentliche Gärten. Ab Ende des 19. Jahrhunderts begann man deshalb, sogenannte Schrebergärten und Gartenstädte anzulegen. Sie dienten neben der Erholung auch der Selbstversorgung mit Obst und Gemüse. Zum neuen Stadtbild gehörten auch Bildungs- und Kultureinrichtungen – wie Bibliotheken, Theater und später Kinos –, die für jeden zugänglich waren. Mit der Zeit nahmen solche Dinge wie Elektrizitäts-, Gas-, Wasser- und Abwasserversorgung, Müllentsorgung und Straßenbahnen in den Städten Einzug.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Stadtrecht als Privileg
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ab dem 12. Jahrhundert wurde von den Landesherren das Stadtrecht verliehen. Zu den wichtigsten Privilegien gehörten:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            das Marktrecht, damit durften Markttage abgehalten und gehandelt werden
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            das Zollrecht, das das Verzollen der Waren ermöglichte
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Befestigungsrecht, das es erlaubte, eine Stadtmauer mit Wachtürmen zu errichten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            einen Rat zu gründen, dieser regelte das Zusammenleben der Bewohner der Stadtbefestigung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gerichtshaltung, die Städte hatten das Recht Gericht zu halten, dies geschah durch den Rat oder mit einem Schöppenstuhl
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Stadtrecht machte auch die Gründung von Organisationen, in denen sich Handwerker oder Händler zusammenschlossen, möglich. Die Bezeichnung einer solchen Organisation kann sich von Region zu Region unterscheiden. Die bekanntesten sind Zünfte, Innung, Gilde oder Einung. In ihnen schlossen sich Handwerker bzw. Händler des gleichen Gewerbe zusammen. Diese Zünfte regelten unter anderen wie viele Meister des jeweiligen Handwerkes es in einer Stadt geben durfte. Außerdem wurden hier auch die Rechte und Pflichten der Gesellen und Lehrlinge geregelt. Die Zünfte kümmerten sich aber auch - im Todesfall des Mitgliedes - um seine Hinterbliebenen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neben den Handwerkern, Händlern und Angestellten (z.B. Diener) lebten in den Städten auch Arme und Bettler. Diese „Mischung“ entstand oft durch die Zuwanderung. Im Mittelalter galt „Stadtluft macht frei“ und so entschieden sich viele Menschen in die Stadt zu ziehen und lösten damit die Bindung zu ihrem Feudalherren – sie waren damit frei. Doch nicht jeder von ihnen schaffte es sich von dem Lohn als Diener oder Tagelöhner zu ernähren und musste betteln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit der Entstehung der Städte wurde das Zusammenleben der Bewohner sowie grundlegende Rechte einer Stadt mit dem verliehenen Stadtrecht geregelt. Regional unterschied man dabei zwischen dem Lübischen und dem Magdeburger Recht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                                                                                  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Lübisches Recht
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                                                              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Magdeburger Recht
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schriftlich festgehalten 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                                                   
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lübischen Fragment
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (13. Jahrhundert)               Sachsenspiegel (13. Jahrhundert)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geografische Anwendung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                                                 Ostseeraum                                                           Mittel- und Osteuropa
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wirtschaft   
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                                                                        Erbrecht (Erbmasse nicht teilen)                        Markt- und Kaufmannsrecht                     
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                                                                                             Schiffrecht (Seehandel)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rechtsprechung 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                                                                durch den Rat                                                        durch den Rat und Schöppenstuhl
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besonderheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                                                                       Zusammenarbeit mit der Hanse                          bürgerliche Freiheiten und städtische 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                                                                                                                                                                               Selbstverwaltung
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           erste Stadt mit diesem Recht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                                          1143 Lübeck                                                             1145 Stendal
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 07 Oct 2026 12:55:02 GMT</pubDate>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/01576a8dd3584d3a90059d54c520c347/dms3rep/multi/20230409_093554.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Kurfürsten</title>
      <link>https://www.evetaries.de/die-kurfursten</link>
      <description>Es gab sie zwischen Ende des 13. und Anfang des 19. Jahrhunderts. Sie waren die mächtigsten Männer des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und hatten damit besondere Rechte und Verpflichtungen.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Kurfürsten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Es gab sie zwischen Ende des 13. und Anfang des 19. Jahrhunderts. Sie waren die mächtigsten Männer des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und hatten damit besondere Rechte und Verpflichtungen.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wieso „Kurfürst“?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Begriff Kurfürst setzt sich aus den Worten „Kur“ und „Fürste“ zusammen. Der Begriff „Kur“ oder „Kure“ stammt aus dem Mittelhochdeutschen und bedeutet Wahl. Das Wort „Fürste“ stammt aus dem Althochdeutschen und steht für den „Vordersten“. Daraus ergibt sich ein Herrscher eines Gebietes, der wählen darf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Warum gab es die Kurfürsten und was war die Goldene Bulle?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im 13. Jahrhundert bestand das Heilige Römische Reich aus vielen kleinen Fürstentümern. Jeder dieser Fürsten hatte das Recht, den König (später den Kaiser) des Reiches zu wählen. Das wollte unter anderem Rudolf von Habsburg zu seinen Gunsten ausnutzen, was zu Doppelwahlen und Unruhen führte. Zudem führte der Einfluss des Papstes zu Uneinigkeit. Kaiser Karl IV. ging dagegen vor und erließ 1356 mit der Goldenen Bulle ein Gesetz, das die zukünftigen Wahlen und die Stellungen der Kurfürsten regelte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wie viele Kurfürsten gab es und wer war Kurfürst?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Goldene Bulle beinhaltete, wer die Kurfürsten waren und welche Rechte und Pflichten sie hatten. Zu den – zunächst sieben – Kurfürsten gehörten die Erzbischöfe von Mainz, Trier und Köln als kirchliche Vertreter sowie vier weltliche Regenten. Diese waren der König von Böhmen, der Pfalzgraf bei Rhein, der Markgraf von Brandenburg und der Herzog von Sachsen. Sie alle trugen fortan den Titel Kurfürst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Kurfürsten waren die mächtigsten Männer des Reiches und durften den König bzw. Kaiser wählen. In der Goldenen Bulle wurde festgehalten, dass die feste Reihenfolge der Abstimmung einzuhalten ist. Dieser Reihenfolge nach stimmten die Kurfürsten von Trier, Köln, Böhmen, Pfalz, Sachsen, Brandenburg und Mainz nacheinander ab. Für sie alle galt zudem, dass ihr Titel vererbt und das Herrschaftsgebiet nicht geteilt werden durfte. Außerdem hatten sie das Recht, Zölle zu erheben, Münzen zu prägen, Bodenschätze abzubauen (Bergrecht) und das Privileg, dass keiner seiner Untertanen vor ein Gericht außerhalb seines Fürstentums berufen werden durfte und diese auch kein auswärtiges Gericht anflehen durfte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Goldene Bulle regelt zudem den Rang der einzelnen Kurfürsten und die feste Sitzordnung bei offiziellen Zusammenkünften. Auch wer was in der Zeit zwischen dem Tod des Königs/ Kaisers und der Wahl des neuen Regenten tun durfte oder musste.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Kurfürsten hatten daneben noch Erzämter, die sie begleiteten. Diese Ämter waren symbolisch und wurden von den Kurfürsten zu den Krönungsfeierlichkeiten und offiziellen Hoftagen ausgeübt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So unterlag
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – dem Erzbischof von Mainz als Geistlichem der deutschen Gebiete (per Germaniam)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – dem Erzbischof von Trier als Geistlichem von Burgund (per Galliam)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – dem Erzbischof von Köln als Geistlichem von Italien (per Italicam)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – dem König von Böhmen die Weinberge und Getränke (Schenk)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – dem Pfalzgraf bei Rhein Beaufsichtigung des Haushaltes inklusive Küche und Tafel (Truchsess)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – dem Markgrafen von Brandenburg die Kämmerei und damit die Einnahmen des Königs/Kaisers (Schatzmeister)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – dem Herzog von Sachsen als Stellvertreter des Königs/Kaisers das Militär (Marschall)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Handhabung und Bezeichnung der Ämter lehnten sich an die des ländlichen fränkischen Hofes an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Ordnung bestand – mit der Ausnahme der Hussitenkriege (1419–1436), in der der Kurfürst von Böhmen vorübergehend ausschied – bis zum Dreißigjährigen Krieg. In den Kriegsjahren kamen der Herzog von Bayern (1623) und der Herzog von Braunschweig-Lüneburg (1692) dazu. Selbst nach der Reformation und der Entstehung der katholischen und protestantischen Kirche existierte das Kollegium der Kurfürsten – mit sechs katholischen und drei protestantischen Kurfürsten – weiter. Weitere Änderungen gab es durch den Reichsdeputationshauptschluss 1803. Mit der Gründung des Rheinbundes 1806 löste man die Ordnung der Kurfürsten auf.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Diese Kurfürsten waren:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – Erzbischof von Mainz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – Erzbischof von Trier
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – Erzbischof von Köln
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – König von Böhmen (von etwa 1400 bis 1708 ruhte die Kur)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – Graf von Pfalz (bis 1622; 1710 – 1714 und 1777 – 1806); sonst König von Bayern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – König von Sachsen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – König von Brandenburg
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – Pfalzgraf von Rhein (1648/1654 – 1710; 1714 – 1777)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – Herzog von Braunschweig-Lüneburg (Hannover) (ab 1710/1718; 1692 welfischer Herzog; 1710 erhielt Hannover das Amt;
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – König von Württemberg (seit 1803)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – Herzog von Baden (seit 1803)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – Landgraf von Hessen (seit 1803)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – Herzog von Salzburg (1803 – 1805; bis 1806 Würzburg)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 11 Sep 2026 08:39:56 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Frauenstein</title>
      <link>https://www.evetaries.de/stadt-frauenstein</link>
      <description>… ist eine kleine Stadt im Erzgebirge. Hier wuchsen die Orgelbauer Andreas und Gottfried Silbermann auf. Doch die Stadt hat neben den beiden bekannten Herren auch eine interessante Geschichte. Diese ist eng mit der Burg Frauenstein verbunden und beginnt um die Zeit</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Frauenstein…
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           … ist eine kleine Stadt im Erzgebirge. Hier wuchsen die Orgelbauer Andreas und
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/der-orgelbauer-mit-dem-besonderen-klang-gottfried-silbermann"&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Gottfried Silbermann
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           auf. Doch die Stadt hat neben den beiden bekannten Herren auch eine interessante Geschichte. Diese ist eng mit der Burg Frauenstein verbunden und beginnt um die Zeit des ersten Berggeschreys. Mit dem Silberfund bei Freiberg im Jahr 1168 besiedelten mehr und mehr Menschen diese Region entlang der Grenze zwischen der Mark Meißen und dem Königreich Böhmen. In diesem Zuge entstand auch die Handelsstraße zwischen Freiberg und Teplitz. Sie führte dort entlang, wo heute Frauenstein ist. Die Burg diente zum Schutz der Grenze und vor Raubrittern und Räubern.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wie alles begann
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die erste urkundliche Erwähnung von Frauenstein findet man in Schriftstücken von 1218. Doch ist es sehr wahrscheinlich, dass Markgraf Dietrich bereits um 1200 an dieser Stelle eine Burg errichten ließ. 1272 war diese im Besitz der Ritter Johannes und Heinrich von Siden. Sie nannten sie "de Vrowensten". Bis 1329 besaßen verschiedene Vasallen der Meißner Markgrafen die Burg Frauenstein. Ihre Hauptaufgabe bestand darin, die Straße und Grenze zu sichern. Danach wurde sie an den Markgrafen von Meißen - der aus dem Hause Meinheringer stammte – verpfändet. Wenig später ging sie gänzlich in den Besitz des Burggrafen über. Dabei gab der Markgraf der Burg nicht nur das Recht zum Bewohnen, sondern bei Bedarf auch für militärische Zwecke zu nutzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Rechte führten dazu, dass man begann, die Burg - die zunächst nur aus der Kernburg und dem Südturm bestand - zu erweitern. Und so entstanden neben dem Wohnturm (der dicken Merten) auch der Palas mit einer Burgkapelle und einem Torhaus sowie das Wächterhaus und der Zwinger im östlichen Teil der Burganlage. Nun verfügte sie neben einigen Wohn- auch über Wirtschaftsräume wie Küche und Lagerräume. Die Wasserversorgung erfolgte durch eine Zisterne, in der Regenwasser gesammelt wurde. In Trockenzeiten brachten Esel das Wasser in Wasserschläuchen in die Burg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Belagerung
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Burggraf von Meißen (Heinrich II. von Meinheringer) residierte ab 1381 in Frauenstein. Im Jahr 1411 verlieh er dem Ort das Stadtrecht. Mit dem Tod von Heinrich II. starb das Haus von Meinheringer aus und die Burg wurde von Kaiser Sigismund an Heinrich IX. von Plauen verlehnt. Doch der Markgraf von Meißen Friedrich der Streitbare, der 1423 zum Kurfürsten ernannt worden war, wollte Frauenstein in seinen Besitz haben und besetzte sie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So kam es zur Fehde zwischen der Familien von Plauen und Friedrich II. der Sanftmütige (Sohn von Friedrich dem Streitbaren). Dieser Konflikt nahm mit der sechswöchigen Belagerung 1438 seinen Höhepunkt. Dabei setzte man eine sogenannte „Steinbüchse“ ein. Die Art von Geschütz gehört zu den ersten Kanonen, mit denen man Steinkugeln von bis zu 75 kg verschießen konnte. Um die „Steinbüchse“ zu transportieren, musste man etwa 12 Pferde aus Dresden kommen lassen. Drei dieser Steinkugeln stecken heute noch in einem der Türme der Ruine.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Burg Frauenstein wurde während der Belagerung beschädigt, aber nicht eingenommen. Und die Fehde wurde beendet, indem sich die beiden Parteien einigten. Der Kaiser legte mit einem Schiedsspruch fest, dass die Familie von Plauen den Titel des „Burggrafen von Meißen“ weiterführen durfte. Ihren Besitz in Meißen sowie Frauenstein mussten sie jedoch dem Markgrafen von Meißen (und
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/die-kurfursten"&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Kurfürst
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            von Sachsen) überlassen. Bereits im September 1439 hielt Friedrich II. der Sanftmütige Hof auf Frauenstein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Geschichte der Burg und des Schlosses
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den darauffolgenden Jahren (bis 1472) diente die Burg als kurfürstliches Amt und wurde von verschiedenen Vögten verwaltet. Von 1473 bis 1647 belehnten die Familie von Schönberg Frauenstein. Als dauerhaften Wohnsitz bot sie nur wenig Komfort und so ließ Heinrich von Schönberg neben der Burg ein Schloss im Renaissance-Stil sowie ein Lustschloss und das Torhaus errichten. Als Baumeister beauftragte man Hans Irmisch. Der Grundstein für den neuen Bau wurde am 13. Mai 1585 gelegt. Nur drei Jahre später konnten Heinrich von Schönberg und seine Familie in das Schloss einziehen. Während des Schlossbaus wurden die Wirtschaftsgebäude - der nun nicht mehr genutzten Burg – abgerissen, die restlichen Bauwerke verfielen oder wurden durch die Stadtbrände in den Jahren 1728 und 1814 zerstört.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die prachtvoll gestalteten Räume des Schlosses fielen 1532 dem Dreißigjährigen Krieg zum Opfer. Nach dem Krieg war die Familie von Schönberg hoch verschuldet und musste das Schloss verkaufen. So gelangte es 1648 in den Besitz des sächsischen Kurfürsten Johann Georg I. Er und seine Nachfolger nutzten das Schloss bis 1873 als Verwaltungssitz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Ruine der Burg war bei Malern der Romantik, wie Adrian Zingg (1734 – 1816), Ludwig Richter (1803 – 1884) oder Johann Alexander Thiele (1685 – 1752), sehr beliebt. Der Bereich des Schlosses wurde zu etwa der gleichen Zeit neu gestaltet, wobei die im Dreißigjährigen Krieg beschädigten und nicht wiedererrichteten Wirtschaftsgebäude abgerissen und eine Ringmauer um den oberen Teil des Schlosshofes errichtet wurden. Währenddessen verfielen die Reste der Burg immer mehr, bis der einheimische Baumeister Arthur Göpfert sich dieser annahm und Ausgrabungen veranlasste. In diesem Zusammenhang fanden ebenfalls Sicherungsarbeiten statt. Im Schloss befand sich von 1900 an das Heimatmuseum (seit 2021 findet man die Geschichte der Stadt und Gottfried Silbermann am Markt 4). Nach dem Zweiten Weltkrieg befand sich das Ferienlager des Reichsbahnausbesserungswerks Karl-Marx-Stadt im Schloss Frauenstein. Heute ist das Schloss in privater Hand und die Burgruine ein Teil des Silbermann-Museums.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein etwas anderer Bau befand sich direkt an der Schlossmauer. Dort errichtete man 1923 eine Skisprungschanze. Diese wurde bis 1971 für verschiedene Sportveranstaltungen genutzt. Nach dem Abriss der Schanze wurde die Öffnung in der Schlossmauer geschlossen und man sieht heute nur noch eine Allee im Park.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Stadt Frauenstein
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Geschichte des Ortes und der Burg sind eng verbunden. Vermutlich war die erste Siedlung im Kuttelbachtal - nordöstlich am Fuß der Burg. In den Aufzeichnungen aus dieser Zeit wird oft nur die Burg genannt, was die Geschichte des Ortes im Dunkeln lässt. Erste Erwähnungen findet man aus dem Jahr 1384. In dem Jahr ließ der Burggraf eine Kapelle in Frauenstein errichten. Mit dem Stadtrecht erhielt die Gemeinde am Fuße der Burg Frauenstein unter anderem das Marktrecht und gewann an Bedeutung. Bald gehörten 20 Dörfer zu dem Gebiet der Stadt und es entstand das Amt Frauenstein als Verwaltungsstelle.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im 15. Jahrhundert „verlegte“ man die Stadt vom Kuttelbachtal - was östlich der Burg liegt – auf die südliche, etwas höher gelegene Seite der Burg. Die Gründe waren vermutlich der Hussitenkrieg und der Verlauf der Handelsstraße zwischen Freiberg und Teplitz. So entstanden um den zentralen Markt die Stadtkirche (1491), das Pfarrhaus (im selben Jahr), eine Badestube (1493) sowie die Stadtmauer mit vier Toren (1512 fertiggestellt). Für die Wasserversorgung der „neuen“ Stadt wurden hölzerne Wasserleitungen (1479) bis auf den Markt verlegt. Nach den verheerten Stadtbränden bauten die Einwohner ihre Stadt wieder auf. Und auch die Pest, die im 16. und 17. Jahrhundert mehrfach in Frauenstein wütete, forderte viele Opfer. Bekannt wurde die Stadt im Erzgebirge durch einen bekannten Einwohner –
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/der-orgelbauer-mit-dem-besonderen-klang-gottfried-silbermann"&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Gottfried Silbermann
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch auf YouTube:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.youtube.com/shorts/0dNDZ9IskXA" target="_blank"&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            www.youtube.com/shorts/0dNDZ9IskXA
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fotos: Ines Rost
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Du willst einen Kommentar schreiben?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/blog-kommentar"&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Hier
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           bekommst du die Möglichkeit.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 10 Aug 2026 12:52:51 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.evetaries.de/stadt-frauenstein</guid>
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      </media:content>
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    </item>
    <item>
      <title>Der Orgelbauer mit dem besonderen Klang - Gottfried Silbermann</title>
      <link>https://www.evetaries.de/der-orgelbauer-mit-dem-besonderen-klang-gottfried-silbermann</link>
      <description>Er lebte in der  Kleinstadt Frauenstein im Erzgebirge und war einer der bekanntesten Orgelbauer des 18. Jahrhunderts. Die Orgeln mit „silbernen“ Klang gibt es zum Beispiel in Freiberg, Dresden und Rötha.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der Orgelbauer mit dem besonderen Klang - Gottfried Silbermann
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wenn man die Kleinstadt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/my-post"&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Frauenstein
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           im Erzgebirge besucht, kommt man an dem berühmten Orgelbauer des 18. Jahrhunderts nicht vorbei. Gottfried Silbermann baute seiner Zeit Orgeln mit „silbernen“ Klang zum Beispiel in Freiberg, Dresden oder Rötha bei Leipzig. Auch in der Frauensteiner Kirche hat es eine Silbermann-Orgel gegeben – oder besser gesagt zwei Orgeln. Die Erste baute Silbermann direkt nach seiner Lehre (1711). Sie fiel den Flammen des Stadtbrandes von 1728 zum Opfer. Zur Einweihung der neu gebauten Kirche 1738 erklang wieder eine Orgel des bekannten Frauensteiners. Doch auch diese überstand einen weiteren Stadtbrand (1869) nicht. Wer heute eine originale Silbermann-Orgel sehen will, sollte die Kirche im nahe gelegen Nassau besuchen. Eine Kopie eines solchen Instruments, Hörproben sowie viel über den Orgelbauer und sein Schaffen erfährt man im Silbermann-Museum auf dem Markt in
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/der-orgelbauer-mit-dem-besonderen-klang-gottfried-silbermann"&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Frauenstein
           &#xD;
      &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Andreas (* 1678) und Gottfried (* 1683) Silbermann wurden in dem kleinen Ort Kleinborbritzsch, im heutigen Landkreis Mittelsachsen, geboren. Man könnte meinen, dass die Brüder das Arbeiten mit Holz vom Vater, dem Zimmermeister Michael Silbermann, mit in die Wiege gelegt bekamen. Die Familie zog zum Jahreswechsel 1685/86 in das benachbarte Frauenstein. Hier besuchten die Geschwister die Schule. Andreas ging von 1691 bis 1694 bei dem Freiberger Schreinermeister Georg Lampertius in die Lehre. Gottfried lernte nach der Schule bis 1697 Buchbinder. Die beiden verband die Liebe zum Orgelbau und so ging Andreas nach Wien, um bei Eugenio Casparini von 1697 bis 1699 diese Kunst zu erlernen. Gottfried begann 1701 bei seinem Bruder in Straßburg eine Lehre, um sich das Handwerk anzueignen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Geschwister bauten in Straßburg vier Orgeln. Während der Abwesenheit seines Bruders, sammelte Gottfried erste Erfahrungen als Werkstattleiter. In dieser Zeit fertigte er auch seine ersten Cembali. Gottfried Silbermann kehrte 1710 als Meister nach Sachsen zurück. Hier eröffnete er seine eigene Werkstatt und hielt damit ein Versprechen seinem Bruder Andreas gegenüber – sich nicht im Elsass selbständig zu machen und somit sein Konkurrent zu werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Während Andreas weiter Orgeln in Straßburg und Umgebung errichtet, versuchte Gottfried mit einer Bewerbung um den Bau der Orgel für die Paulinerkirche in Leipzig Fuß zu fassen. Da das nicht glückte, baute er seine erste Orgel in Sachsen in seiner Heimatstadt Frauenstein. Den Bauauftrag für die Orgel im Dom zu Freiberg erhält Silbermann 1710 auf die Empfehlung des Leipziger Thomaskantors Johann Kuhnau. Den direkten Vorgänger von Johann Sebastian Bach lernt er bei seinem Aufenthalt in der Messestadt kennen. Am 30. Juni 1723 wurde Gottfried Silbermann zum „Königlich Polnisch und Kurfürstlich Sächsischen Hof- und Landorgelbauer“ ernannt. Auch wenn er Angebote von außerhalb Sachsen bekam, blieb er seiner Heimat treu. Bis zu seinem Tod anrichtete er insgesamt 46 Orgeln, darunter die Orgeln der Dresdener Frauenkirche und in der Sophienkirche – die im zweiten Weltkrieg zerstört wurden – sowie in der Dresdener Katholischen Hofkirche und den Kirchen in Rötha.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Außerdem baute er weitere Tasteninstrumente, wie zum Beispiel Cembali, Clavichord und Hammerflügel. Zu den Lehrlingen des Orgelbauers Gottfried Silbermann gehörten unter anderem Zacharias Hildebrandt (1688-1757) und sein Neffe Johann Daniel (1717-1766), der sein Universalerbe wurde und zusammen mit Zacharias Hildebrandt die Orgel der katholischen Hofkirche zu Dresden fertigstellt. Am 4. August 1753 stirbt Gottfried Silbermann in Dresden.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Silbermann Orgeln
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gottfried Silbermann erhielt für seine Orgel bereits zu Lebzeiten viel Lob. Man Bezeichnete dessen Klang als „Silber-Klang“. Doch was machten – und machen bis heute – die Silbermann-Orgeln so einzigartig?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gottfried Silbermann legte viel Wert auf die Qualität der Materialien sowie auf deren Bearbeitung. So ließ er zum Beispiel das Zinn für die Pfeifen aus England kommen und fertigte die großen Teile der Orgel vor Ort um Transportschäden und -kosten zu sparen. Neben dem Klang haben die Silbermann-Orgeln auch von ihrem Erscheinungsbild Besonderheiten. So verzichtete Silbermann bei all seinen großen Kirchenorgeln ganz bewusst auf das Rückpositiv, das sich sonst an der Empore befand und der Organist im Rücken hatte. Auch erkennt man den Aufbau der einzelnen Pfeifen-Gruppen – den Werken – durch das Prospekt der Orgel nicht. Ausnahme dabei ist die Orgel im Dom zu Freiberg.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die äußere Verkleidung – das Prospekt – hielt Silbermann flach, mit einfachen glatten Flächen sowie geschnitzten Schleierwerken. Auch die oberen Abschlüsse der Orgeln, die meist rund oder spitz verliefen, waren mit feinen Schnitzereien versehen. Neben den großen Kirchenorgeln wendete Gottfried Silbermann diese Merkmale auch für die kleinen Orgeln an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Von den Orgeln zum Saiteninstrument
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Silbermann baute neben den Orgeln auch Cemali, Hammerflügel und Clavichorden. Diese Instrumente sind, wie die Orgel, Tasteninstrumente. Und doch unterscheiden sie sich in einem Punkt ganz deutlich von der Orgel. Statt die Töne durch Zufuhr von Luft in den verschiedenen Orgelpfeifen zu erzeugen, werden hier Saiten angeschlagen. Was er während seiner Lehre in Straßburg begann, setzte Silbermann in Sachsen fort. Neben diesen bekannten Instrumenten, die über die Grenzen Sachsens hinaus begehrt waren, entwickelte er den Hammerflügel weiter. Auch die Saiteninstrumente mit der neuen Technik fanden in ganz Deutschland ihre Liebhaber.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch den Verkauf der verschiedenen Instrumente und durch seine Lehrlinge, von denen zwölf während des Siebenjährigen Krieges nach England auswanderten und dort eine neue Tradition des Klavierbaus begründeten, wurde Silbermann in ganz Europa bekannt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Silbermann zu Ehren – Die Silbermann-Tage
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           Seit 1978 finden alle zwei Jahre die „Silbermann-Tage“ statt. Spielorte sind neben Freiberg die verschiedensten Orte von Dresden bis Annaberg-Buchholz und Glashütte bis Mittweida. Zeitgleich findet auch der Internationale Gottfried-Silbermann-Orgelwettbewerb statt und lockt damit viele Besucher in die Regionen Sachsens.
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
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    &lt;a href="/blog-kommentar"&gt;&#xD;
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            Hier
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           bekommst du die Möglichkeit.
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  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/01576a8dd3584d3a90059d54c520c347/dms3rep/multi/20230712_153711.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
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      <pubDate>Mon, 06 Jul 2026 12:07:06 GMT</pubDate>
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      <title>Geschichte – was ist das eigentlich?</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Geschichte - was ist das eigentlich?
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           Sie ist etwas Vergangenes, manchmal etwas Geheimnisvolles und Spannendes, schön, jedoch kann sie auch schrecklich sein. Dabei kann man eine Geschichte erzählen und damit jemanden von etwas Erlebten oder Erfundenen berichten. Oder man betrachtet es etwas „wissenschaftlicher“ und meint dann damit eine Aneinanderreihung von Geschehnissen in der Vergangenheit.
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           Geschichte findet man nicht nur in Bibliotheken, auf den unterschiedlichsten Internetseiten (was die digitale Variante ist) oder in Museen. Sie hinterlässt ihre Spuren in der Architektur von Gebäuden oder in der Form von Städten und Ländern. In vielen Orten stehen zudem Denkmäler, die an historische Ereignisse erinnern sollen. Auch Herrenhäuser und Schlösser haben ihre Geschichte. Manche davon können heute besichtigt werden, andere sind nur noch Ruinen, aber trotzdem interessant und (mitunter) voller Geheimnisse.
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Geschichte gab es viele verschiedene Menschen, die sie geprägt oder sogar verändert haben. Manchmal waren es ganze Gruppen, manchmal nur einzelne Personen. Manchmal geschah etwas mit Tumult oder sogar Krieg und manchmal ganz im Stillen oder im Hintergrund.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Geschichte findet man auch Hintergründe für Traditionen und Feiertage (diese können hin und wieder etwas mystisch sein) sowie die Herkunft von Begriffen, wie Orts- oder Familiennamen. Mit der Entwicklung von Werkzeugen und später Maschinen entstanden und änderten sich das Handwerk und die verschiedenen Berufe. Einige davon gibt es heute nur noch in Museen.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die einzelnen Epochen der Geschichte zeigen die Entwicklung der Menschen, die Entstehung von Ländern und Gesellschaften mit ihren eigenen Sitten und Kulturen. Jede Zeit hat dabei ihren eigenen Kunststil – in der Musik, in der Malerei oder in der Architektur – hervorgebracht.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
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           Die Geschichte zeigt uns, woher wir kommen und wie wir Schritt für Schritt zu dem wurden, was wir heute sind. Aus ihr können wir lernen, denn viele Dinge gab es in der Vergangenheit bereits. Dabei müssen es nicht immer die großen „Namen“ – wie Martin Luther, Napoleon oder Leonardo da Vinci – der Geschichte sein. Jede Familie schreibt ihre eigene Geschichte, die manchmal in Form von Fotografien und Tagebüchern oder Ähnlichem festgehalten wurde und immer noch wird. Diese Dinge helfen bei der Familienforschung und der Erstellung eines Familienstammbaumes.
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn man es mal so betrachtet: Das, was wir heute tun, ist morgen schon Geschichte und könnte unsere Zukunft beeinflussen.
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    &lt;a href="/blog-kommentar"&gt;&#xD;
      &lt;strong&gt;&#xD;
        
            Hier
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      &lt;/strong&gt;&#xD;
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           bekommst du die Möglichkeit.
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  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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      <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 09:39:44 GMT</pubDate>
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